Herbstgedicht

Einst grünte der Saft
Nun neigt sich geschafft
Zur Erde der Ast
Er braucht eine Rast
So lang schon das Jahr
Das Blätter gebar
Sie fallen zu Boden
Vom Wind enthoben
Nun liegen sie tod
Braun, gelb und rot
Verrotten gefallen
In Totenhallen
Vom Wind gedreht
Dem Baum entlebt
Sie wuchsen hoch oben
Die Krone zu loben
Den Ästen als Kleid
Zur Ehre bereit
Nun stirbt das Jahr
Das Leben gebar
Es treiben im Wetter
Die Blätter

© derRedner 10|2014

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